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Auf nach Amsterdam! Der Projektkurs Niederländisch besucht das „Venedig des Nordens“

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Freitag, der 13. (!!!)März 2015

Abfahrt um 8:21 Uhr auf Gleis zwei von Bad Oeynhausen nach Enschede. Eine spannende Fahrt, welche mit Schlafen oder Kartenspielen überbrückt wurde. Erster Programmpunkt war ein Besuch der Saxion Hochschule, wo wir eine aufschlussreiche Präsentation über die Vorteile eines Studiums in den Niederlanden erhalten haben.

Im Mai 2015 haben interessierte Schülerinnen und Schüler noch einmal die Chance, für eine Woche Eindrücke vom Alltag eines Studenten der Saxion Hochschule zu erhalten. Innerhalb dieser Schnupperwoche stehen den Schülerinnen und Schülern zwei deutsche Studenten vor Ort zur Verfügung und begleiten sie bei dieser Erfahrung.

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15:45 Uhr Weiterfahrt nach Amsterdam. Das Großstadtfieber steigt. Endlich in der niederländischen Metropole angekommen, erreichten die ausgehungerten Schülerinnen und Schüler die Jugendherberge. Die Zimmer im „Stayokay“ waren echt okay. Nach einem kurzen Treffen mit den ebenfalls hungrigen Aufsichtspersonen, auch bekannt als Frau Hohnhorst und Herr Brand, schwirrten die jungen Abenteuerlustigen hinaus in das aufregende Nachtleben in Amsterdam. (Um Punkt 24 Uhr mussten die Abenteuerlustigen ihre Flügel einfahren und die Bettruhe genießen).

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Samstag, der Tag nach Freitag dem 13.


Mal wieder hungrig schlurften die Teilnehmer der Exkursion zum reichhaltigen Frühstücksbuffet, welches ebenfalls okay war. (Es gab sogar Streusel, sowohl Schoko, als auch Bunt).
Frisch gestärkt ging es weiter mit einer Grachtentour quer durch die wunderschönen Kanäle Amsterdams.

Projektfahrt Osnabrück 21.2. – 27.2.2016

In der letzten Februarwoche machten sich elf Französischschülerinnen und -schüler der Jahrgänge 9 und 10 zusammen mit Andreas Sikner und Christina Beinfohr auf den Weg nach Osnabrück, um dort eine Woche lang mit zehn Schülerinnen und Schülern aus Frankreich an dem Projekt „Zeit für den Frieden“ im Felix-Nussbaum-Haus zu arbeiten.

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In deutsch-französischen Tandems setzten die Jugendlichen Zeichnungen, Karikaturen sowie Postkarten aus Frankreich und Deutschland zur Zeit des Ersten Weltkrieges szenisch um und präsentierten ihre Szenen am Ende der Woche vor Besuchern und der lokalen Presse im Felix-Nussbaum-Haus. Neben der szenischen Umsetzung trugen verschiedene andere Veranstaltungen (Fotowettbewerbe, gemeinsame Filmabende, der Besuch eines Singer-Songwriter-Slams) zu einem gelungenen kulturellen und sprachlichen Austausch bei. Zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf deutscher und französischer Seite sind gute Kontakte und Email-Freundschaften entstanden, die sicher noch lange Bestand haben werden.

Die Begegnung wurde durch das Deutsch-Französische Jugendwerk (www.dfjw.org) gefördert.

 

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In der Projektwoche nach den Osterferien stand für den Jahrgang 7 das Thema „Europa“ auf dem Programm. Während ein Teil des Jahrgangs zum Schüleraustausch in Dänemark war, boten die Klassenlehrer des Jahrgangs 7 verschiedene Projekte an, die dann von den Schülern ausgewählt werden konnten. So gab es die Möglichkeit europäische Tänze kennen zu lernen und verschiedene europäische Sportarten auszuprobieren. Wer seine Stärken eher im Bereich des Kochens sah, konnte im Projekt „Europeen cooking“ mitmachen und die hergestellten Produkte für einen guten Zweck in der Schule verkaufen. Für die Künstler im Jahrgang gab es ein künstlerisches Angebot. Die Ergebnisse wurden in einer kleinen Ausstellung am Elternsprechtag auf dem 7er Flur ausgestellt, sodass die sehr gelungenen Arbeiten sowie sie Informationen zu verschiedenen Künstlern auch für andere Gäste der Schule sichtbar wurden. Im Projekt „Europa-was ist das eigentlich?!“ beschäftigten die Schüler sich mit der Geschichte des europäischen Kontinents sowie der heutigen Struktur. Es wurden Steckbriefe zu den Ländern erstellt und eine große Europakarte gebastelt, die in der Eingangshalle der Gesamtschule ausgestellt ist.

Insgesamt hatten alle Schüler in den verschiedenen Bereichen viel Spaß in allen Projekten, die die Lehrer mit viel Mühe organisiert hatten – wieder ein kleiner Schritt in Richtung Europa.Gruppenfoto Halle kleinLandkarte klein

Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs EF setzten sich mit europäischer Flüchtlingspolitik auseinander

Vom 12.4. 2016 bis zum 14. April beschäftigten sich 35 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs EF mit Ihrem Projektthema „Probleme der europäischen Flüchtlingspolitik in der Gesamtschule Bad Oeynhausen. Unter der Leitung der Gesamtschullehrer Sven Eickmeier und Volker Brand ging es zunächst unter anderem um Ursachen für die Flüchtlingskrise. Anschließend führten mehrere Trainer der Schwarzkopf-Stiftung die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ein Kompakt – Seminar zur EU ein. Höhepunkt der Projekttage war allerdings die abschließende Fahrt des Projektkurses nach Düsseldorf. Ziel war das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, wo das sechsstündige Seminar stattfand.

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"Festung Europa?" lautete der provokative Titel eines Planspiels für die Schülerinnen und Schüler, das im Rahmen des Projekts "Europateam NRW" von der Landeszentrale für politische Bildung angeboten wurde. Die Schülerinnen und Schüler schlüpften dabei in die Rollen der Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedstaaten. Ziel war es, den jungen Menschen ein besseres Verständnis für die Arbeitsweise der europäischen Institutionen zu vermitteln und mögliche Lösungen in der aktuellen Flüchtlingsdebatte zu diskutieren, die die Entwicklung hin zu einer "Festung Europa" verhindern könnten.

In dem Planspiel ist den Schülerinnen und Schülern deutlich geworden, dass eine Lösung des Flüchtlingskonflikts äußerst schwierig ist. Sehr deutlich kam in dem Entscheidungsspiel zum Ausdruck, dass die EU eine kakophone Gemeinschaft von 28 Mitgliedsstaaten mit höchst unterschiedlichen Interessen ist. Zu einem Kompromiss konnte man sich in dem Planspiel am Ende nicht aufraffen. Dessen ungeachtet ist bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Ende des Projektes sicher die Einsicht geschärft worden, dass die Realisierung eines einheitlichen Europas zwar ein höchst diffiziler Prozess ist, ein verstärktes Engagement für die Sache sowie eine vertiefte Auseinandersetzung mit europäischen Themen in jedem Fall sinnvoll ist.

7500 Jugendliche aus mehr als 28 Ländern diskutierten vom 19. – 21. Mai im Europa-Parlament in Straßburg über die Zukunft Europas. Mitten unter ihnen – 28 Schüler der EF und Q1 unserer Schule. Neben der Besichtigung des Europa-Parlamentes standen Workshops mit den Themen Krieg und Frieden, nachhaltiges Wirtschaften, Jugendarbeitslosigkeit und Partizipation auf dem vollen Programm der Schüler. In diesen Diskussionsrunden wurde miteinander diskutiert, gestritten und geplant – alles komplett auf Englisch. Zudem lernten die Schüler eine Astronautin der ISS-Besatzung kennen, probieren exotisches Essen aus der Karibik und feierten mit den anderen Jugendlichen abends in der Altstadt von Straßburg das gemeinsame Europa mit einem Live-Konzert.

Projekttage an der Gesamtschule Bad Oeynhausen

Jahrgang EF macht Umfrage zu Problemen und Zukunft der EU

Während der Projekttage im Schuljahr 2016/2017 ging es vom 27.9. – 29.9. 2016 an der Gesamtschule Bad Oeynhausen unter anderem auch um das Thema Europa.

So wählten 27 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs EF ein Projekt unter der Leitung von Volker Brand an, das sich mit den Problemen des Europäisierungsprozesses sowie der Zukunft der Europäischen Union beschäftigte. Damit war gleichzeitig eine kursive Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung verbunden. In diesem Sinne ist nach repräsentativen Vorgaben eine Erhebung mit ca. 300 Befragten durchgeführt worden, die auf der Folie des Grafstat – Programms der Bundeszentrale für politische Bildung ausgewertet wurde.

Eingangs ist in diesem Projekt die Problematik auf der Grundlage dreier aktueller Texte erörtert worden. Dieser Prozess mündete schließlich in den diversen Fragestellungen, die von den Kursteilnehmern ausgewählt wurden.

Nach der Befragung wurden folgerichtig die Daten in das Grafstat – Programm eingespeist und abschließend ausgewertet und diskutiert.

Es zeigte sich, dass ca. zwei Drittel der Befragten von einem Fortbestand der EU ausgehen. Immerhin jeder Fünfte tut dies allerdings nicht.

Dabei fühlen sich zwei von drei Befragten in Europa sicher, während jeder Vierte dies für sich nicht so sieht.

Einen Austritt Deutschland aus der EU erwarten über 76% nicht. Nur jeder Sechste der Befragten hält das für möglich.

In der Umfrage wurden auch konkrete politische Entscheidungen hinterfragt, die im europäischen Kontext stehen. So meint etwa die Hälfte der Interviewten, dass der Brexit auf Deutschland keinen Einfluss hat. Hier sind sich allerdings viele noch unschlüssig.

Interessant ist, dass die Hälfte der Befragten die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin ablehnt. Ein Befund, den Demoskopen seit längerem in vielen Befragungen ermitteln. Anscheinend sind politische Attitüden , die durch Schlagworte wie „Willkommenskultur“ und „Wir schaffen das“ gekennzeichnet sind, zur Zeit nicht mehr mehrheitsfähig. 20% meinen allerdings, dass sich in Deutschland durch die Aufnahme der Flüchtlinge kaum etwas verändert hat.

Mehr als die Hälfte der Befragten hält im Übrigen die deutsche Unterstützung für Griechenland für falsch.

Für das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der EU – so der Tenor des Umfrageprojekts – gibt es noch „Luft nach oben“.

Es ist die 6. Stunde am Donnerstag, den 29. September 2016, und wir können nach getaner Arbeit den herbstlich-zimtigen Lecker-Schmecker-Apfel-Kuchen so richtig genießen. MMMmmmh, lecker!!!

Man muss sagen – den Kuchen haben die Schülerinnen und Schüler wirklich verdient, DENN: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekt-Workshops „Vorhang auf! Mit dem Theatermobil quer durch Europa!“ im Rahmen der Gesundheits- und Projekttage haben innerhalb von drei kurzen Tagen in ihren Kleingruppen teilweise witzige, teilweise informative, teilweise klischeehaft, teilweise …, auf jeden Fall absolut überzeugende Szenen entwickelt, die sich in verschiedenen europäischen Ländern spielen – in Italien, Großbritannien, Griechenland und im europäischen Teil Russlands.

Das Beste und Überzeugendste daran: Von der ersten Idee bis zum letzten Auftritt – alles wurde durch die Schülerinnen und Schüler selbst entwickelt und eingeübt. (Alle, die irgendwas mit Theater zu tun haben, werden uns an dieser Stelle absolut zustimmen, dass drei mal sechs Schulstunden wirklich eine kurze Zeit ist, um ein Theaterstück von der ersten Idee bis zur fertigen Aufführung auf der Bühne zu entwickeln und einzustudieren.) Deshalb können wir den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zurückmelden: „HUT AB!!! GUT GEMACHT!!!“

Im Nachhinein meldeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops zurück, dass sie die Gruppen- bzw. Teamarbeit endlich einmal anders erlebt hätten, und zwar, wirklich positiv und produktiv. Diese Beobachtung können wir als Lehrkräfte bzw. Workshop-Leiter nur bestätigen, denn es war wirklich erfreulich zu beobachten, wie sich aus einem wild zusammengewürfelten Schüler-Haufen gut funktionierende Teams herausgebildet haben, die die Prinzipien der Gruppenarbeit in der Praxis umgesetzt haben – soziales Lernen auf eine unbewusste gruppendynamische Art und Weise.

Falls euer Interesse geweckt wurde, schau rein! Es ist natürlich nicht alles perfekt, aber wenn ihr Fehler entdeckt, überseht sie!

Theaterstück „Vorhang auf! Mit dem Theatermobil quer durch Europa!“

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